Säule 3a: Bank oder Versicherung – was passt?
4. September 2026 · Redaktion
Drei gängige Wege
Die Säule 3a lässt sich bei einer Bank oder bei einer Versicherung führen. Beide sind steuerlich gleichgestellt, unterscheiden sich aber in Aufbau und Flexibilität.
Bank-3a
Ein Konto oder eine Wertschriftenlösung bei einer Bank. Einzahlungen sind frei wählbar innerhalb des Maximalbetrags, ein Kontowechsel oder eine Kündigung ist grundsätzlich jederzeit möglich. Reiner Sparzweck – ohne integrierten Versicherungsschutz.
Versicherungs-3a
Eine gebundene Vorsorgepolice kombiniert Sparen mit Risikoschutz, etwa einer Todesfallsumme oder einer Befreiung von der Prämienzahlung bei Erwerbsunfähigkeit. Dafür ist man meist an eine feste Vertragsdauer und regelmässige Prämien gebunden – ein vorzeitiger Ausstieg kann mit Verlusten verbunden sein.
Wertschriften statt Zins
Sowohl bei Banken als auch bei Versicherungen lässt sich die 3a-Lösung ganz oder teilweise in Fonds oder Wertschriften investieren. Das erhöht bei langem Anlagehorizont die Renditechancen, bringt aber Schwankungen mit sich.
Entscheidend ist der Zweck
Wer flexibel bleiben und die Kosten selbst im Griff haben will, tendiert zur Bank. Wer Sparen und Risikoschutz für Angehörige in einem Produkt bündeln möchte, prüft eine Versicherungslösung – im Wissen um die längere Bindung.
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